Seit dem Herbst 2014 sind die Frankfurt (Oder) Toastmasters am Start. Toastmasters ist eine Non-Profit-Bildungsorganisation. Wir wollen wissen, was hat sich den in Sachen Bildung bei den Toastmasters (TM) in Frankfurt (Oder) getan. Hierzu stand uns der Vizepräsident für Bildung Falk Golinsky (FG) Rede und Antwort.

TM: Falk, Du bist dem zweiten Klubtreffen dabei. Wie hat sich der Klub entwickelt.

FG: Es ist tatsächlich viel passiert in der vergangenen Zeit. In unserem Klub haben sich die Strukturen gefestigt und wir haben eine tolle Location für unseren Klub. Mit dem Schroffensteins im Kleistforum haben wir ideale Bedingungen für unseren Klub gefunden. Wir haben einen festen Rhythmus für unsere Treffen und einen guten Grundstamm an Mitglieder. Wobei es gern mehr sein können.

TM: Was meinst Du genau, wenn Du sagst: „Es können mehr sein“?

FG: Ein Toastmasters-Klub lebt mit seinen Mitgliedern. Je mehr Mitglieder, desto mehr Reden können bei einem Klubtreffen präsentiert werden. Jeder Redner bringt seine ganz persönlichen Erfahrungen und Geschichten für seine Rede mit. Das ist richtig spannend. Ich freue mich jedes Mal auf die Reden, weil ich vorher nie weiß, was der Inhalt sein wird. Wer seine Angst, vor Publikum zu reden, ablegen oder seine Redefertigkeiten verbessern will, ist bei uns genau richtig.

TM: Ist den der Redner frei, in dem, was er vortragen möchte?

FG: Grundsätzlich ja. Es können Themen vom letzten Urlaub, ein Kindheitserlebnis, die neuesten Steuergesetze oder fachliche Themen sein. Wir bewerten nicht den Inhalt. Bei uns kommt es darauf an, wie es gesagt wird. Wir legen Wert auf den richtigen Einsatz der Sprache und von rhetorischen Stilmitteln. Es gibt jedoch eine Einschränkung. Wir wollen nicht missioniert werden und parteipolitische Reden sind ein Tabu. Wir wollen unsere Neutralität wahren.

TM: Falk, was war den deine letzte Rede?

FG: Meine letzte Rede, war mein 7. Redeprojekt. Es trug den Titel „Wahre Größe“. Dabei ging es um einen großen Menschen, Tenzing Norgay. Er war einer der Erstbesteiger des Mount Everst. Auch wenn ich schon viele Reden vorbereitet habe, so war ich diesmal eine Spur nervöser als sonst. Diese Rede war mir eine Herzensangelegenheit.

TM: Falk, du schaust als Vizepräsident auch auf die Entwicklung der Mitglieder. Wie sieht es da aus?

FG: Es ist wirklich erstaunlich, wie gut sich die Redefertigkeiten unserer Mitglieder entwickelt haben. Füllwörter oder das gern benutzte „Ähm“ sind kaum noch zu hören. Daran erkenne ich, dass sich das regelmäßige Üben wirklich lohnt. Und wenn ich an dieser Stelle ein kleines Geheimnis verraten darf: Es hat sich bei dem Ein oder Anderen dadurch eine positive berufliche Entwicklung ergeben. Das regelmäßige Mitmachen ist dabei der Schlüssel zum Erfolg.

TM: Danke Falk, für deine Informationen.

Und sind Sie neugierig geworden? Dann schauen Sie doch beim nächsten Klubtreffen vorbei. Sie sind jederzeit herzlich Willkommen. Wir freuen uns auf Sie.

 

Falk Golinsky

Falk Golinsky